WINTERAUSKLANG 2026
Ausstellungseröffnung
Impressionen
Bilder
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Portraits
Künstler·innen
Andrea HOCHMUTH
„Der Geist konstruiert die Wirklichkeit. Die Summe aller Gedanken erschafft die Welt in der wir leben.“
Seit 1989 in ihrer Berufung als Ärztin tätig, derzeit als Fachärztin für Anästhesie und Intensivmedizin in St. Pölten, stellt Sie auch als Schülerin von Papez Malkovsky seit dem Jahr 2005 ihre Bilder aus.
„Das Symbol der Ärzte ist eine Äskulapnatter, welche sich um einen Stab schlängelt, sie steht für den Körper. Ursprünglich gab es zwei Schlangen die sich gegengleich spiralförmig um den Lebensstab drehten. Die zweite Schlange symbolisiert den Geist. Ich möchte beide wieder vereinen.“
„Ein Bild ermöglicht den Gedanken sich zu materialisieren und erschafft im Betrachter neue Gedanken. Für mich sind meine Bilder heilsam.“
Derzeit wird sie begleitet von Renate Minarz/Schupfengalerie Herzogenburg.
Edith MINARZ-KRESS
Bereits als Jugendliche bekam sie die Chance sich an diversen Sommerakademien in Griechenland (Zakynthos, Ithaka und Simi) künstlerisch zu betätigen.
Nach der Matura 1995 an der HBLA St. Pölten bestand für sie die Wahl zwischen zwei Studienrichtungen – Biologie oder Kunst. Sie entschied sich für die Biologie, die sie 2002 mit dem Magistertitel abschloss.
Neben dem Studium waren Basketball und die Kunst ihre bevorzugten Betätigungen. Im Laufe der Jahre nahm sie an der internationalen Sommerakademie in Hallein an einem Skulpturenkurs von Jeanne Silverthorne teil. Ein Gastsemester an der Akademie der Bildenden Künste in Wien (Prof. Gironcoli) war ebenfalls sehr interessant und lehrreich. Mit zahlreichen Akt-Malkursen in Herzogenburg und Skulpturenworkshops (bei Gotthard Obholzer, im Stubaital sowie in Herzogenburg) konnte sie ihrer Liebe für die Kunst folgen. Sie liebt das Arbeiten mit Ton sowie Speckstein, weil dies für sie Materialien sind, mit denen sich ihre Kunst, ihr Stück entwickeln kann. Sie arbeitet mit viel Gefühl, Intuition, versucht ihre Stimmungen in ihren Stücken auszudrücken. Die künstlerische Arbeit gibt ihr viel Ruhe.
Nicht immer hat ihre Kunst einen Plan, aber über das Chaos entwickeln sich immer interessante Skulpturen.
Michael Salvadori
Freischaffender Grafiker und Autor
„360 – A JOURNEY WHERE THE END MEETS THE BEGINNING ...“ Die Fantasie ist unendlich wie ein Kreis. 360° ist Ausdruck dieses Projekts. Doch dieser Kreis ist keine Wiederholung. Vielmehr gibt er Einblick in die Reise eines Künstlers, der auszog, um sich das Zeichnen zu lehren.
Mehr als fünf Jahre lang arbeitete Michael Salvadori an dieser kollosalen Traumlandschaft aus Tusche und Papier. Gleich einem surrealistischen Wimmelbild hat sie keine zentrale Handlung. Stattdessen erheben sich in ihr die Ikonen und Archetypen unserer kollektiven Imagination zum freien Spiel. Während diese anfangs noch in der Wüste stehen, dringen immer mehr Licht und Perspektive in die Fläche und erzeugen einen lebendigen Raum. Der Kreis beginnt und endet mit sich erkennenden Gesichtern. Sie schauen in sich und auf sich. Sie sind gleich und doch nicht mehr wieder zu erkennen. So schließt sich der Kreis und wächst über sich hinaus.